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On  the  road  again
On the road again

08.02.-09.02.2011

08.02.2011

 

09:30 in der Cameroon Botschaft.  Der Botschafter muss „nur“ noch unterschreiben. 10:00 soll alles fertig sein.  Andrew und Claudia sind auch wieder da, das Drama nimmt einfach kein Ende bei Ihnen.

08.02.2011

 

09:30 in der Cameroon Botschaft.  Der Botschafter muss „nur“ noch unterschreiben. 10:00 soll alles fertig sein.  Andrew und Claudia sind auch wieder da, das Drama nimmt einfach kein Ende bei Ihnen.

War ja klar, er kommt gegen 11:00 Uhr, 11:30 Uhr bin ich raus. Kongo Botschaft. Ich hab wieder einen Wagen mit Fahrer gemietet und hoffe das ich alles hinkriege.

Mary, die kongolesische Botschaftsangestellte wartet schon auf mich und stellt mir das Visa sofort aus, ausnahmsweise.

Jetzt schnell zur DRC Botschaft. Auch dort wartet man auf mich und so gegen 12:30 Uhr habe ich alle drei Visa in der Tasche. Nun fehlt nur noch Gabon.

In Abuja soll das Visa 350 Dollar kosten, in Cameroon nur noch ca. 100 Dollar, also werde ich es dort versuchen.

Muss mich allerdings neu einkleiden, denn Jeans , Schlappen und T-Shirts werden dort nicht akzeptiert.

 

Die Straße ist neu und in einwandfreiem Zustand und lädt zum Gasgeben ein,

Wie schon seit Wochen säumen LKW-Wracks, ausgebrannte PKW Karossen  den Weg.

Bei dem Fahrverhalten, den wahnsinnigen Überholmanövern wundert es mich nicht.

Die haben  einfach kein Gefühl für die Fahrzeuge.

Ein paar Vollbremsungen bewahren mich vor dem Schlimmsten.

 

Rundhaussiedlungen säumen den Weg, Buschlandschaft.

Leider ist es wieder sehr diesig, der Hamatan ist immer noch nicht vorbei. 

 

Gegen 17:00 Uhr erreiche ich Makurdi, einchecken, Schluss für heute.

Ein zwei Bierchen noch in der Hotelbar, schaue ich den Mädels und Buben beim tanzen zu.

Tanzen, na ja die Bewegungen waren schon sehr sehr erotisch. Ich verziehe mich in meine Bude.

 

Morgen will ich über die Grenze.

 

Andrew und Claudia haben endlich Ihren Stempel bekommen und können, so Gott will morgen endlich weiter.

Nicolas und Julia sind in Jos und es gibt keine Probleme, wurde wohl mal wieder übertrieben.

 

 

09.02.2011

 

 Can you come to the Reception please, an Officer from the Imigartion want talk to you“

Imigrationoffice, das höre ich gar nicht gerne. Er nimmt alle meine Daten auf und weißt mich an ihm in die Behörde zu folgen.

 

Oh,Oh, was ist nun passiert. Andrews und Claudias Ärger ist mir noch allzu gegenwärtig.

 Ich sehe mich auch schon tagelang dort sitzen und auf irgendetwas warten.

Eine Stunde dauert es bis man mir meinen Pass wieder gibt

Zentner weise fallen mir die Steine von Herzen, man wünscht mir eine gute Reise.

 

Die Chinesen leisten prima Arbeit. 1A Straßenzustand.

Ich lasse mir Zeit, vor der Grenze wird es bestimmt noch eine Unterkunft geben und das erste Stück im Cameroon soll äußerst beschissen sein. Das will ich morgen früh in Angriff nehmen.

Die Vegetation ändert sich langsam. Ich komme dem Regenwald immer näher.

 

Kleine Dörfer säumen die Straße, alle sehr sauber und aufgeräumt. Größere Ortschaften hingegen gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Lärm, Staub und Dreck.

Bin froh wenn da schnell durch bin, laden nicht gerade zum anhalten ein.

Irgendetwas müssen die Nigerianer in ihren Getränken haben. Nirgendwo anders habe ich so viele Männer am Straßenrand pinkeln sehen ( allerdings habe ich auch zwei Frauen am Straßenrand gesehen die Breitbeinig ihren Bedürfnis nachkamen).

Gegen Mittag erreiche ich die Grenzstadt.

Es gibt ein Hotel, zu mindestens steht es draußen dran

Nicht gerade sympathisch  also beschließe ich weiter zu fahren.

Risiko, ich weiß nicht ob ich auf den kommenden 200 Km eine Unterkunft finde aber hier will ich nicht schlafen.

Die Grenzbrücke zwischen Nigeria und Cameroon, ein sehr schönes Fotomotiv.

Es wird mir aber untersagt.

Jenseits des Flusses ist Schluss mit Asphalt. Die Piste, eine durch den Busch geschlagene Schneise beginnt und ich komme wieder nur recht langsam voran.

Wäre auch egal, wäre es vormittags, Buschcamping, keinen Bock.

Es soll eine Ortschaft mit Hotel geben. Irgendwo zwischen Grenze und Mamfi.

Ich hoffe dass diese Aussage einmal stimmt.

Es bleibt Piste, relativ fest aber zügiges fahren ist mir trotzdem zu gefährlich. Wenn ich hier umkippe, wer weiß wann das nächste lebende, zweibeinige Lebewesen auftaucht.

Spurrillen, ausgewaschene Lkw Spuren, Senken in denen ich teilweise bis zur Schulter drin verschwinde wechseln sich ab. Wie mag das hier während der Regenzeit aussehen

Dann wieder ein Stück feste Lehm-Geröllpiste.

„Do you speak englsh?“

Nach ein paar kleinen Ansiedlungen stehe ich vor einer Straßensperre. Der Aufforderung drum rum zu fahren komme ich nicht nach.

Ich steige ab um gehe auf der Uniformierten zu. Eigentlich spricht man in Cameroon französisch, aber hier im Grenzbereich ist kann man noch ein paar Brocken englisch.

So kommen wir wieder aus der Mischung beiderseitiger Brocken gut klar.

„Yes we have a Hotel, Hotel  River Side Inn“

Einer der Anwesenden steigt auf seine Knatterbüchse und fährt vor. Sauber und großzügig ist die Anlage, habe ich hier im Busch nicht erwartet.

Wie immer sind alle sehr freundlich und da es hier kaum Gäste ist die Küche geschlossen.Später am Abend dann fährt  der Boss auf seiner Knatterbückse mit mir hinten drauf durch den Busch  in ein Restaurant.

Viel Musik, romanische Stimmung, aber im Gegensatz zu den größeren Ortschaften keine ausgelassene Stimmung.

 



 

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